Physiotherapie Erwachsene

Manuelle Therapie

Zur Unterscheidung wird die manuelle Medizin (= Chirotherapie) nach entsprechender Zusatzausbildung von Ärzten durchgeführt. Die Inhalte der Grundausbildung von Ärzten und Physiotherapeuten / Krankengymnasten sind größtenteils gleich, Ärzte erlernen zu- sätzlich noch spezielle Röntgendiagnostik und Manipulationstechniken (das sind Mobilisa- tionstechniken mit Impuls= "es knackt").

Die Ausführung der manuellen Therapie erfolgt durch Physiotherapeuten mit einer entsprechenden Weiterbildung (Zusatzqua- lifikation). Abgeleitet ist die Bezeichnung von dem Wort "manus" (lat. Hand) und weist darauf hin, dass der Therapeut zur Untersuchung und Behandlung in der Regel nur seine Hände (Augen und Ohren) be- nutzt, evtl. wird ein Röntgenbild hinzuge- zogen.

Der Behandler untersucht die Funktionsein- heit Gelenk, Muskel, Bindegewebe, Nerv an Wirbelsäule und Extremitäten und spürt somit Bewegungseinschränkungen (Hypo- mobilität) oder zuviel an Gelenkspiel (Hypermobilität) auf.

Krankengymnastik Horstmar und Physiotherapie Borghorst Steinfurt mit Ergotherapie Nordwalde und Osteopathie Laer - Krankengymnastik von Steinfurt bis Schöppingen und Altenberge.

manuelle Therapie


Diese Gelenkfunktionsstörungen können z.B. durch "Verheben", "nächtliches Verleg- en", eine akute Dreh- oder Bückbewegung, Ruhigstellung durch Gips oder Schiene oder eine längere Fehlhaltung entstehen. Durch eingeschränkte (blockierte) Gelenkfunktion kann es zu Überlastung der Nachbargelenke, der Bandscheibe und anderer Strukturen kommen, die über schmerzhafte Verspannungen der Muskulatur und des Bindegewebes zu Schmerzausstrahlungen in andere Bereiche des Körpers führen kann. Wichtig ist dabei, dass nicht nur der Ort der Schmerzen untersucht wird ("dawosbehandlung" = da wos wehtut), weil das gesamte Muskel- und Skelettsystem im Zusammenhang betrachtet werden muss.

Die manuelle Therapie wird in der Physiotherapie immer mit Muskelentspannungstech- niken vorbereitet und begleitet.

Therapie und Wirkung:

Über spezielle gelenknahe mobilisierende Griffe, wird in der Physiotherapie die Bewe- gungseinschränkung beseitigt und dadurch die normale (physiologische) Bewegungsfunktion wiederhergestellt (z.B. die Mobilisation eines "steifen Nackens"). Gleichzeitig kommt es zu einer Aktivierung der köpereigenen schmerzhemmenden Systeme.

Der Patient erlernt in der Physiotherapie, nach erfolgter Schmerzlinderung und Bewegungserweiterung gezielte Mobilisationsübungen, um die gewonnene Beweg- lichkeit zu erhalten und Kräftigungsübungen, um den entsprechenden Gelenkbereich zu stabilisieren und vor weiteren Problemen zu schützen.

Bobath-Therapie

Nach dem Bobath-Konzept werden Personen mit Störungen von Funktionen, Bewegungen und Tonus aufgrund einer Läsion des zentralen Nervensystems (z.B. Schlaganfall, Parkin- son) behandelt. Ziel der Physiotherapie ist es, den Patienten so selbstständig wie möglich zu fördern und zu fordern unter Einbeziehung seiner zentralen Funktionsstörung.

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Bobath Erwachsene

Die Koordination des Bewegungsab- laufs wird verbessert durch:

  • Verbesserung der Tonusregulation
  • Unterstützen der Wahrnehmung
  • Hemmung abnormer Bewegungs- muster
  • Bahnung physiologischer Bewe- gungsmuster

Um diese Ziele zu erreichen, wird die Plas- tizität des zentralen Nervensystems (ZNS) ausgenutzt. Nach dem heutigen Wissens- stand geht man davon aus, dass das ZNS in der Lage ist, untergegangene Areale durch Ausnutzung von Reservekapazitäten, Substitutionen und Bildung von Kollateralen zu kompensieren.


Dies bedeutet für die Arbeitsweise in der Physiotherapie immer eine Beziehung zu den täglichen Aktivitäten wie An- und Ausziehen, Legen und Hinsetzen herzustellen. Bei dem Bobath-Konzept werden Fähigkeiten gelernt, nicht ausschließlich die Bewegung. Desweiteren ergeben Ordnung und Struktur von Handeln im Tagesablauf einen größtmöglichen Lern- effekt.

Behandlung von Menschen im Wachkoma (apallisches Syndrom)

Bei Menschen im Wachkoma liegt ein Funktionsausfall des Großhirns und/oder eine Unterbrechung der Verbindung des Großhirns mit dem Stammhirn vor. Ausgelöst wird das Wachkoma zumeist durch eine traumatische Hirnschädigung oder eine Hypoxie bei einem Herzinfarkt. Symptome sind dann z.B. das Fehlen jeglicher Ansprechbarkeit, ein primitiver Schlaf-/Wachrhythmus oder das Auftreten von frühkindlichen Reflexen (Saug- und Greifreflex).

Bei der Behandlung von Menschen im Wachkoma stehen dementsprechend ein Perzep- tionstraining und ein motorisches Training im Vordergrund.

Perzeptionstraining :

  • Körperwahrnehmung und -konstanz
  • Basale Stimulation durch Lagerung
  • Lagerungswechsel
  • Akustische und visuelle Reize

Motorisches Training:

  • Reflexhemmende Ausgangsstellungen
  • Maßvoller motorischer Input (z.B. Rumpfrotation)
  • Aufbau Kopf-Rumpf
  • Extremitäten

Vojta-Therapie

Der Grundgedanke der von Dr. Vaclav Vojta Therapie beruht auf folgenden Annahmen:

  • Jede Art von Bewegung oder Haltung ist fest im Gehirn (Zentralnerven- system) einprogrammiert
  • Die "ideale Motorik" mit allen feinen Bewegungen und Gleichgewichts- reaktionen soll wieder hergestellt werden
  • Die Reflexfortbewegung ist während des ganzen Lebens (von Geburt bis ins hohe Alter) abruf- und anwendbar
  • Die Reflexfortbewegung ist bei jeder Störung von Haltung und Bewegung einzusetzen; je früher die Behandlung beginnt, desto effektiver kann die Bewegungsstörung behandelt werden
  • Bei Scoliosen und allen anderen orthopädischen Fehlhaltungen bewirkt die Vojta-Therapie eine verbesserte Haltung.

Was ist Reflexlokomotion und was bewirkt sie bei der Physiotherapie ?

Der Reflexlokomotion liegen "globale Muster" zugrunde, die von Vojta 1954 entdeckt wur- den. Die Bezeichnung globales Muster bezieht sich auf motorische Reaktionen, die unter Anwendung der Reflexfortbewegung erscheinen. Hier wird die gesamte Skelettmus- kulatur des Körpers in einer bestimmten Koordination aktiviert und das Zentralnerven- system in allen seinen Schaltungsebenen angesprochen.

Neben der Skelettmuskulatur wird auch die mimische Muskulatur, die Augenbewegung, der Schluckvorgang, die Blasen-Mastdarm-Funktion und die Atmung aktiviert.

Diese gesetzmäßig ablaufenden motori- schen Reaktionen werden durch bestimm- te Reize in bestimmten Körperlagen (Rü- cken-, Seiten-, Bauchlage) ausgelöst und sind jederzeit reproduzierbar.

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Vojta Erwachsene


Sie enthalten motorische Bestandteile der menschlichen Bewegungsabläufe wie Greifen, Umdrehen, Robben, Krabbeln und Gehen. Die globalen Muster stellen die Grundlage der motorischen Rehabilitation von Säuglingen, Kleinkindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar.

Ziel der Physiotherapie-Anwendung der Reflexlokomotion ist es, die automatische Steue- rung der Körperhaltung, die Stützfunktion der Extremitäten und die dafür erforderlichen koordinierten Muskelaktivitäten zu bahnen. Diese Fähigkeiten sind bei jeder zentralen und peripheren Schädigung des Nervensystems oder Bewegungsapparates mehr oder weniger gestört.

Die sich daraus entwickelnden pathologischen Ersatzmuster können mittels der Reflex- lokomotion umgestaltet und damit in ihrer Ausprägung reduziert oder sogar verhindert werden.

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fascilitation)

Das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur - in der Physiologie ist es die Reiz- bildung und -leitung im nervalen muskulären System - wurde in den USA von Kabat und Knott als bedeutsam festgestellt. Es wurde daraus eine Methode der Krankengymnastik entwickelt, die bestimmte Bewegungsmuster zugrundelegt, die sich an einer normalen motorischen Entwicklung orientieren.

Diese Muster zeigen sich in statischen und dynamischen Funktionen des Körpers, für das ungeübte Auge kaum wahrnehmbar. Die Muster verlaufen 3-dimensional und diagonal, weil die Muskulatur in Spiralformen angelegt ist. Durch Druck, Zug, Dehnung und Widerstand in einer bestimmten, festgelegten Art und Weise können Reaktionen stimuliert werden, die zu einer verstärkten Muskelkontraktion und/oder Muskelentspannung führen.

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PNF

Mit der Therapie wird erreicht:

  • Normalisierung der Muskelspan- nung
  • Festigung der motorischen Kon- trolle
  • Mobilitätssteigerung
  • Förderung der dynamischen Sta- bilität, Ausdauer und Kraft
  • Verbesserung von Geschicklich- keit und Koordination


Ein wesentliches Merkmal der Physiotherapie-Behandlung ist die ganzheitliche Erfassung des Patienten, der dazu gebracht werden soll, seine Stärken zu erspüren und positiv motiviert gezielt Aktivitäten aufbzuauen.

Cranio-Sacrale Osteopathie

Anfang des 20.Jahrhunderts entwickelte W.Sutherland die Cranio-Sacrale Osteopathie. Cranium (=Schädel), Sacrum (=Kreuzbein) mit dem Gehirn und den Rückenmarkshäuten bilden eine funktionelle Einheit, die rhythmisch pulsiert. Sutherland nannte diese rhythmischen Bewegungen primäre Atmung oder Lebensatmung.

Veränderungen in diesem System geben Hinweise auf Störungen (Blockaden) in dem gesamten Muskel-skeletalen System und in den Körperfascien (bindegewebige Verbindungen).

Physiotherapeuten und Ostheopathen ha- ben gelernt, diesen Rhythmus, der am gan- zen Körper fühlbar ist, zu ertasten und für Diagnostik und Therapie einzusetzen.

Mit sanfter Berührung, Sorgfalt und Acht- samkeit unterstützt der Therapeut den Pa- tienten in der Cranio-Sacralen Osteopathie. Durch viele verschiedene manuelle Impul- se und Energietechniken wird eine Eigen- regulation eingeleitet. Die eigenen Res- sourcen werden gestärkt mit dem Ziel der Gesundung und Selbstheilung. Unter- stützend wird der Patient zu Eigenübungen für zu Hause angeleitet.

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Craniotherapie Erwachsene

Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie ist eine in den 80-er Jahren entwickelte Manuelle Methode, die über- wiegend von Heilpraktikern und Physiotherapeuten angewendet wird und der Chiropraktik angelehnt ist. Sie ist eine sanfte, aber wirkungsvolle Methode der Krankengymnastik, zur Behandlung von funktionellen Wirbelsäulenerkrankungen.

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Dorntherapie

Unsere heutige Lebensweise, die durch häufiges Sitzen, einseitige Fehlbelastungen und Bewegungsmangel gekennzeichnet ist, kann zu funktionellem Beckenschiefstand und zu "Wirbelverschiebungen" in Hals-, Brust- und Lendenwirbeln führen, mit der Folge von Rückenschmerzen und Band- scheibenschäden.

Zur Vorbereitung der eigentlichen Behand- lung kann mit entspannenden Techniken die Muskulatur so vorbereitet werden, dass der Therapeut nur eine minimale Behand- lungsintensität benötigt. Danach korrigiert der Therapeut mit sanften Handgriffen un- ter Einbeziehung des Patienten die Fehlstel- lungen in den Becken- und Wirbelgelenken.

Wirbel, die sich nicht in der normalen Posi- tion der Wirbelsäule befinden, werden mit sanftem Druck wieder eingerichtet (kein Einrenken).


Dadurch wird häufig nicht nur der Rückenschmerz beseitigt, sondern auch Beschwerden in Organen, deren Versorgung von den aus der Wirbelsäule austretenden Nerven abhängig ist, gebessert.

Der Patient erhält begleitend zu der Physiotherapie, ein Übungsprogramm von dem Therapeuten, welches die passive Therapie unterstützt und zu einem nachhaltigeren Behandlungserfolg führt.

Schlingentischtherapie

Der Schlingentisch kommt schwerpunktmäßig bei orthopädischen oder neurologischen Beschwerdebildern zum Einsatz. Er ist ein therapeutisches Hilfsmittel bestehend aus einer Metallkonstruktion über der Behandlungsbank, indem durch die Aufhängung einzelner Kör- perabschnitte oder der gesamten Wirbelsäule in an Seilzügen aufgehängten ,,Schlingen" die Eigenschwere des Körpers abgenommen wird.

Unter Ausnutzung der Schwerelosigkeit erfährt der Patient größtmögliche Entlastung und Entspannung. Bewegungen werden häufig schmerzfrei ermöglicht, die ansonsten in dem Bewegungsausmaß nur im Wasser durchführbar wären. Weiterhin sind auch muskel- kräftigende oder dehnende Übungen unter Abnahme der Schwerkraft möglich.

Ein besondere Schwerpunkt der Schlingentischtherapie liegt in der Entlastung großer Gelenke und/oder der Wirbelsäule , da es möglich ist, unter Abnahme des Eigengewichts eine dosierte Zugkraft auf die Gelenke oder die Wirbelsäule anzubringen. So kann z.B. bei einer bestehenden Arthrose eine gezielte Traktion (Zug) auf das Hüftgelenk oder bei einem akuten Lumbago ("Hexenschuss") auf die Wirbelsäule und die Bandscheiben aus- geübt werden. Dadurch wird eine Druckminderung auf Wirbelgelenke, Bandscheiben und eventuell geschädigte Nervenwurzeln angestrebt und somit eine Schmerzlinderung erreicht.

Die Traktionsbehandlungen werden unter Zuhilfenahme des Schlingentischs durch den Therapeuten mit den Techniken der Manuellen Therapie (Link) durchgeführt, der, anders als ein Gerät den Zug individuell in Hinblick auf Zugkraft, Gelenkstellung und Kraftansatz- punkt anpassen kann.

Unter der Bezeichnung Extension wird die Behandlung mit dosierter Zugkraft auf die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule zur Vorbereitung krankengymnastischer Behandlungen verstanden. Die Wirkung der Traktion bestimmt der Physiotherapeut durch Kraftansatzpunkt, Zugrichtung und durch entsprechende Gelenkstellung. Hier wird eine Druckminderung und Entlastung der Gelenke und ggf. komprimierter Nervenwurzeln an- gestrebt.

Durch die Aufhängung einzelner Körperteile oder Körperabschnitte, d.h. durch die Abnah- me der Eigenschwere, können Bewegungen durchgeführt werden, die eventuell aufgrund von Schmerz nicht durchgeführt werden können.

Obwohl die Schlingentischtherapie seit den 50-er Jahren zum Einsatz kommt, gehört sie bis heute zur Standardtherapie einer Physiotherapeutischen Praxis und wird kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Es gibt sogar mittlerweile für den Patienten einfach hand- zuhabende Schlingenaufhängungen für den Heimgebrauch.

Unsere Anwendungen

  • Atemtherapie
  • Kiefergelenksbehandlungen
  • Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis nach PNF (propriozep- tive neuromuskuläre Fazilitation)
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Manuelle Therapie (Cyriax Konzept)
  • Manuelle Therapie (Kaltenborn/Evjenth Konzept)
  • Schlingentischtherapie mit Extension
  • Spezialmassalzen
  • Sportphysiotherapie (LA.S.)
  • Therapie und Haltungsschulung nach Dr.Brügger

Atemphysiotherapie

Unsere Atmung gehört zu den lebenswichtigsten Funktionen unseres Körpers und ist eng mit dem Herz-Kreislaufsystem verbunden. Sie dient dem lebensnotwendigen Gasaus- tausch, um sämtliche Körperfunktionen und das Säure-Basengleichgewicht aufrecht zu erhalten.

Die Atmung wird nicht nur durch Erkrankungen der Atemwege und der Lunge beeinflusst, sondern wir passen unsere Atmung den jeweiligen Belastungsansprüchen an (z.B. bei körperlicher Anstrengung im Sport oder Beruf, beim Spielen eines Blasinstrumentes). Außerdem unterliegt unser Atemverhalten stark vielfältigen emotionalen Einflüssen.

Die Behandlung der meisten Atemwegserkrankungen erfolgt in erster Linie durch den Arzt. Die Atemtherapie ist eine sinnvolle und unterstützende Behandlungsmaßnahme der Physiotherapie, bei akuten oder chronischen Atemwegserkrankungen. Bei einer Akut- erkrankung der Atemwege, wie z.B. einer akuten Bronchitis oder einer Lungenentzün- dung, kann durch sekretlösende Maßnahmen wie Atemtechniken, Inhalationstechniken, Klopfmassagen, Vibrationsmassa- gen und Lagerungstechniken in ihrer Heilung beschleunigt und eine Verschlimmerung in vielen Fällen verhindert werden.

Bei chronischen Erkrankungen der Lunge(chronische Bronchitis, Asthma, Mucoviscidose) sind atemtherapeutische Maßnahmen ein fester Bestandteil des allgemeinen Behandlungs- plans. Die Betroffenen erlernen bestimmte Atemtechniken zur Erleichterung der Atem- arbeit, atemerleichternde Ausgangsstellungen, Techniken zur Lockerung der Muskulatur und des Brustkorbs und Verhaltensregelungen bei Luftnot.

Außerdem sind die Erhaltung des Atemvolumens und der allgemeinen körperlichen Belast- barkeit in Kombination mit Ausdauerschulung ein wichtiger Bestandteil der Atemtherapie bei chronischen Atemwegserkrankungen. Langfristig gesehen wird der Patient zur Eigen- initiative angeleitet, um die Behandlung seiner Erkrankung mit den erlernten Selbsthilfe- techniken bestmöglichst zu unterstützen.

Medical Taping

Das MTC setzt sich aus den verschiedenen Elementen wie Kinesio-Tape, Cross-Tape, Spiral-Tape, Meridian- und Lymphtape zusammen. Es werden sehr hautverträgliche elas- tische Tapestreifen in unterschiedlichen Anlageformen auf die Haut aufgeklebt, die meh- rere Tage am Körper verbleiben und somit den ganzen Tag über ihre Wirkung entfalten können.

Mit dem MTC können akute und chronische Störungen ( Bewegungseinschränkungen, Sport- und Unfallverletzungen, Prothetik, Rheuma, Bandscheibenvorfälle, Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, Parkinson, Lähmungen, Apoplex, Schädel-Hirn-Trauma, Wachkoma, Frakturen und Stauungsproblem) am Bewegungsapparat des Menschen behandelt werden. Das Ziel der Physiotherapie-Behandlung ist nicht die Immobilisation eines Gelenkes oder Muskels, sondern die funktionelle Bewegungserweiterung und Schmerzlinderung.

4 Säulen des MTC:

  • Wirkung auf die Muskulatur:
    Spannungsregulierung und Ver- besserung der Muskelfunktion
  • Wirkung auf die Gelenke:
    Verbesserung des Bewegungsge- fühls und Bewegungserweiterung
  • Wirkung auf das Lymphsystem:
    beschleunigter Lymphabfluss, Ent- stauung
  • Wirkung auf das Schmerzsystem: Aktivierung des köpereigenen Schmerzdämpfungssystem

Krankengymnastik Horstmar und Physiotherapie Borghorst Steinfurt mit Ergotherapie Nordwalde und Osteopathie Laer - Krankengymnastik von Steinfurt bis Schöppingen und Altenberge.

Das MTC ist kein Wunderpflaster oder medizinisches Allheilmittel, aber eine sinnvolle Ergänzung zur Physiotherapie und MLD und trägt eindeutig zur Beschleunigung des Hei- lungsprozesses bei.

Triggerpunkttherapie

Die myofasziale Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Behandlung des myofas- zialen Schmerzsyndroms.

Es wird davon ausgegangen, dass die Muskulatur die Schmerzen am Bewegungsapparat auslöst. Chronische Überbelastung und Träumen der Muskelstruktur sind die Hauptur- sachen des myofaszialen Schmerzsyndroms.

Aufgrund der Tatsache, dass alle Strukturen eng miteinander verknüpft sind, entstehen Triggerpunkte (Spannungspunkte) an der Verbindungsstelle zwischen Nerv und Muskulatur und lösen dann einen Übertragungsschmerz in entfernten Körperregionen aus.

Die myosfazialen Schmerzpunkte werden mit unterschiedlichen Muskel- und Bindegewebs- techniken behandelt. Eine der Hauptbehandlungstechniken ist die Druckbehandlung des Triggerpunktes mit Daumen oder Zeigefinger. Schon nach wenigen Behandlungen wird eine Entspannung in der betroffenen Struktür fühlbar und eine deutliche Schmerzreduktion erreicht.

TZ Therapiezentrum Nordwalde
Amtmann-Daniel-Str. 24|48356 Nordwalde
Telefon 02573 - 98026 |Fax 02573 - 98027

TZ Therapiezentrum Laer
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